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Louvre in Turbulenzen: Touristen fühlen sich von neuen Regeln diskriminiert

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29.04.2026

Die beiden Frauen kennen einander nicht, aber in der Warteschlange vor dem Louvre kommen sie an diesem Mittwochmorgen ins Gespräch. Sie diskutieren über die unterschiedlichen Tarife, die sie bezahlen: 32 Euro für die Amerikanerin, 22 Euro für die Deutsche. Wenn sie wiederum eine geführte Tour mit einer kleinen Gruppe machen wollen, sind es pro Person 28 Euro allein für den Eintritt, der Preis für die Führung kommt noch hinzu. Das Ticket müssen sie in dem Fall vom Tour-Guide kaufen lassen. „Wer soll sich da noch auskennen?“, fragt die Deutsche kopfschüttelnd. „Weil wir keine EU-Bürger sind, werden wir diskriminiert“, ärgert sich die Frau aus den USA.

Seit Januar bestehen diese Tarifunterschiede je nach Nationalität. Angesichts des Finanzierungsbedarfs gelte es, „innovativ zu sein“, rechtfertigte sich die damalige Kulturministerin Rachida Dati. Das größte Museum der Welt, das jährlich rund neun Millionen Touristen und Touristinnen besuchen, braucht Geld für die Renovierung der abgenutzten Säle, in denen es wiederholt zu Wasserschäden und kürzlich zu einer Überflutung kam, für einen besseren Schutz der Kunstwerke, etwa moderne Kameras.

Die Direktorin des Louvre hat von sich aus gekündigt

Im Oktober 2025 stahlen........

© Südkurier