Kind aus französischem Schullandheim entführt und getötet: War es der deutsche „Maskenmann“?
An diesem Morgen des 7. April 2004 ist eines der Betten in einem Schullandheim im westfranzösischen Saint-Brevin-les-Pins plötzlich leer. Die Kleidung und Habseligkeiten von Jonathan Coulom, der mit seiner Klasse eine unbeschwerte Woche am Meer verbringen wollte, liegen da, aber von dem Neunjährigen fehlt jede Spur. Die Tür zu dem Sechser-Zimmer war über Nacht offen geblieben und auch das Haus frei von außen zugänglich. Eine großangelegte Suchaktion nach dem Jungen beginnt.
Ein glückliches Kind „mit dem Kopf voller Träume“ und einer Zukunft vor sich, die ihm brutal entrissen wurde, so sagt es heute seine Schwester Laetitia. Sie war elf, als ihr Bruder während eines Schulausflugs verschwand. Sechs Wochen später wurde sein entkleideter Leichnam an einen Betonblock gebunden in einem Teich rund 30 Kilometer von Saint-Brevin-les-Pins gefunden. Jonathan war erwürgt worden. Ob sein Peiniger ihn auch missbraucht hatte, ließ sich nicht mehr feststellen.
Ney........
