Misstrauen und drohende Nein-Stimmen für Özdemir: Stimmung zwischen Grünen und CDU bleibt aufgeladen
Christian Bäumler hat nichts zurechtzurücken. Das Präsidiumsmitglied der Landes-CDU forderte gerade, dass die Regierung künftig „eins zu eins“ nach dem Programm seiner Partei arbeitet. „Das Grüne Wahlprogramm kann jedenfalls nicht Basis für Verhandlungen sein“, begründet er gegenüber dem SÜDKURIER den Vorstoß. Es gelte das, was der Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir im Wahlkampf gesagt habe, „etwa zur Migration oder zur Zukunft von Verbrennern“. Tatsächlich fuhr Özdemir hier einen für grüne Verhältnisse konservativen Kurs, in der Tradition des scheidenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Diese Positionen werde man auf den Tisch bringen, erklärt Bäumler, der auch Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft ist. Wie Özdemir sie in der eigenen Partei vermittle, sei seine Sache.
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