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Mehr Einbürgerungen - Unionspolitiker für strengere Regeln

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25.05.2026

Einige Unionspolitiker würden angesichts anhaltend hoher Einbürgerungszahlen gerne auf die Bremse treten. Doch mit dem Koalitionspartner SPD dürfte das nicht zu machen sei. Ein Blick auf die aktuelle Debatte:

Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland. Im Jahr 2024 wurden rund 292.000 Menschen eingebürgert – ein Rekord seit Beginn der Statistik im Jahr 2000. Im vergangenen Jahr dürften es deutlich mehr als 300.000 Einbürgerungen gewesen sein, wie bereits veröffentlichte Zahlen aus einigen Bundesländern und Recherchen der „Welt am Sonntag“ nahelegen. So stark wie im Vorjahr fiel der Anstieg aber 2025 wohl nicht aus.

Viele Neubürger der vergangenen zwei Jahre stammen aus EU-Staaten, aus Syrien, der Türkei und aus Russland. Wie das Statistische Landesamt mitgeteilt hatte, erhielten im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz 14.311 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit - 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr. In Bayern wurden nach offiziellen Angaben 59.573 Menschen durch Einbürgerung Deutsche - ein Plus von etwa zehn Prozent.

Kritische Stimmen aus der Union

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, würde gerne mit Rechtsverschärfungen gegensteuern. „Wir konnten das Schlimmste der Ampelreform beim Staatsbürgerschaftsrecht wieder abschaffen, nämlich die Turbo-Einbürgerung nach nur drei Jahren“,........

© Südkurier