Mais, Weizen, Grünland: Wo die Dürre die Landwirte besonders trifft
Johannes Schwörer und seine Familie sind gerade am dritten Grünschnitt. „Es ist schon sehr deprimierend, was da steht und was wir zusammenkratzen“, sagt der Bräunlinger Landwirt. Aktuell fehlten ihnen 50 Prozent der Futtermittel, die der Milchviehbetrieb selbst erzeugt. Und es könnte noch schlimmer kommen. Die Schwörers versorgen ihre Kühe gerade noch mit Überständen vom vergangenen Jahr, aber bald muss das Winterfutter dran glauben.
Die Sonnenstrahlung nennt Schwörer „aggressiv“, der Wind wirke „wie ein Fön“. Besonders das Grünland ist nach der wochenlangen Hitze braun und ausgebrannt. Wenig besser wachse noch der Klee, weil er tiefer wurzelt. Noch hat der 61-Jährige die Hoffnung nicht aufgegeben. „Es ist ja noch früh im Jahr. Wenn es mal eine Woche regnen würde, würde das Gras nochmal wachsen.“ Täglich klappere er sämtliche Wetterberichte ab, aber bislang Fehlanzeige.
Gerade die Landwirte auf der Baar trifft die Dürre hart. „Die Trockenheit ist in gesamt Südbaden aktuell ein Problem, allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede, wie sehr Bestände betroffen sind“, so........
