Intrigen hinter Schlossmauern: Die bizarre Internierung der Vichy-Elite in Sigmaringen
Karin Kaut kennt als Führerin im Schloss Sigmaringen nicht nur jeden Winkel des alten Fürstensitzes der Hohenzollern, sondern ist auch außerhalb der dicken Mauern mit historischen Details vertraut. An einem Fenster stehend, hinter dem es senkrecht hinab in die Tiefe geht, zeigt sie auf ein herrschaftliches Gebäude auf der anderen Seite der Donau. Es ist der Zoller-Hof, wo von September 1944 bis April 1945 der japanische Botschafter Takanobu Mitani mit seiner Gattin residierte. Das sorgte im kleinstädtischen Sigmaringen für Aufsehen. Nicht weit entfernt lag die Botschaft der italienischen faschistischen Rest-Republik von Salò am Gardasee. „Man hat eine Kulisse aufrechterhalten“, sagt sie.
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