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Der BaWü-Check zeigt, worüber die Menschen in Baden-Württemberg besorgt sind

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22.10.2026

Die Stimmung der Bevölkerung im Land ist getrübt. Über wirtschaftliche Entwicklungen herrscht Besorgnis, das Vertrauen in die Politik schrumpft. Das zeigt der Baden-Württemberg-Monitor des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der baden-württembergischen Zeitungsverlage. Die Ergebnisse im Überblick:

Optimismus schwindet: Die Sorge über die zukünftige Entwicklung wächst angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der hohen Inflation und der vielen Krisenherde auf der Welt: Aktuell sehen 56 Prozent der gut 1000 vom 5. bis 12. Oktober befragten Baden-Württemberger den kommenden zwölf Monaten mit Skepsis oder sogar großen Befürchtungen entgegen. Nur noch 30 Prozent blicken optimistisch in die Zukunft.

Angst vor Jobverlust: Die Wirtschaftskrise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen – 28 Prozent der Arbeitnehmer im Land fürchten, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Noch vor einem Jahr sorgten sich nur 19 Prozent um die Sicherheit ihres Jobs.  Die Sorge vor dem Jobverlust wächst auch deshalb, weil die Krise die Automobilindustrie und den Maschinenbau erreicht hat. Insgesamt gehen 71 Prozent davon aus, dass die Autoindustrie gegenüber anderen Branchen an Bedeutung verliert. Damit bestätigt der BaWü-Check die Ergebnisse des kürzlich erschienenen BW-Trends von Südwest Presse, Stuttgarter Zeitung und SWR – der ebenfalls zunehmende Sorgen um den Job und vor dem Bedeutungsverlust der Autoindustrie zutage förderte. Im Widerspruch dazu steht eine aktuelle Erhebung des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, wonach die Wirtschaft des Landes wieder etwas optimistischer in die Zukunft blickt. Vor allem die exportstarke Industrie sorge für Auftrieb, auch wenn die Erholung fragil bleibe, teilte der Verband dieser Tage mit. Besonders im Maschinenbau und in der........

© Südkurier