„Das weiche, nach Kind duftende Kind so lange knuddeln, bis es kreischt“
Wann waren Sie zuletzt so richtig gierig? Haben maßlos zugegriffen beim Essen, Shoppen oder Zocken, wollten mehr Sex, mehr Alkohol, mehr Geld? Die meisten von uns müssen jetzt ein wenig grübeln. Ich und gierig?! Schwierig. Dem einen fällt dann vielleicht das volle Glas Wiener Würstchen ein, das er kürzlich geleert hat, hektisch sabbernd an den Kühlschrank gelehnt. Jemand anderes genießt stundenlang die Hitze und den gnädigen Wasserdampf unter der Dusche und verbraucht dabei die Tagesmenge Warmwasser einer ganzen Familie. Und wieder andere nehmen nicht einen kostenlosen Kuli irgendwo mit, sondern so viele, wie eine Hand greifen kann. Sagen wir’s so: Alle Beispiele sind mir vertraut.
Das Gefühl der Woche: Gier
Gier ist menschlich, wir haben sie alle – wenn auch unterschiedlich verteilt. Gier ist etwas wie Intelligenz oder Empathie. Manche haben mehr davon als andere. Und wie meistens in der Psychologie unserer Eigenschaften ist ein kleinerer Teil ererbt, ein größerer wurde uns anerzogen. Bei der Gier sind sich die Fachleute einig: Sie........
