Warum die WM mehr über Männlichkeit sagt, als ihre Verteidiger zugeben würden
Alle Welt schaut derzeit nach Amerika, auf die WM 2026 . Während die Schweiz einen eher durchzogenen Start hingelegt hat , lieferten Aussenseiter Bilder für die Ewigkeit. Nicht nur wegen der Resultate.
Da war Curaçao-Trainer Dick Advocaat, der sich beim ersten Tor seiner Mannschaft an einem internationalen Grossturnier die feuchten Augen abwischte. Oder der kapverdische Torhüter Vozinha, der nach dem Unentschieden gegen das grosse Spanien hemmungslos weinte .
Der kapverdische Torhüter Vozinha wurde nach dem WM-Spiel gegen Spanien von seinen Emotionen übermannt. Ob das männlich ist, kümmerte ihn dabei nicht.
Ob diese Tränen ihrer Männlichkeit schaden, darum kümmerte sich keiner der beiden.
Ganz anders sehen dies offenbar manche junge Männer vor den Bildschirmen. Laut einer Studie der Universität Zürich finden 57,2 Prozent, typisch männliche Werte wie Stärke, Mut und Ehre verlören an Bedeutung (diese Zeitung berichtete). Jeder Zweite befürchtet, «richtige Männer» würden an den Rand gedrängt. Die Hälfte sorgt sich, Männer verhielten sich immer weiblicher.
Ich habe das Handbuch der Männlichkeit nie gelesen. Deshalb frage........
