Die Unvereinten Nationen
Tatsächlich, die UNO ist in die Jahre gekommen, hat da und dort Speck angesetzt. Vieles ist unzeitgemäß, Verlogenheit und sogar Korruption haben auch vor ihren Türen nicht Halt gemacht. Der Generalsekretär hat nur Worte, wo er Geld, Blauhelme, Medikamente und starke politische Mandate bräuchte. Der Sicherheitsrat steckt auf Nebenschauplätzen fest.
Perspektivenwechsel: Stellen wir uns vor, wir wären Kindersoldaten, vergewaltigte Frauen, gewaltsam Vertriebene, Aussichtslose jenseits des Scheinwerferlichts. Für die Schwachen der Welt ist die UNO oft die einzige Hoffnung. Viele Millionen Menschen leiden unter Krieg, Vertreibung, Krankheit, Armut, Hunger oder Katastrophen. Dass die UNO hilft, wo die eigenen Regierungen das nicht können oder wollen, bleibt ein letzter Lichtschimmer in der Finsternis. Tatkräftige Hilfe für Menschen in Bedrängnis – das ist der Kern der tagtäglichen UNO-Feldarbeit. Den kleineren und mittelgroßen Staaten hat erst die UNO Sitz und Stimme gegeben. Sie jetzt niederreißen? Wer die UNO abschreibt, muss sagen, was danach kommt. Daher: Mut zu Weiterarbeit und........
