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Weltmeister der Herzen

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18.06.2026

Der Ball rollt wieder – und zwar wie nur was. Sie wissen mittlerweile sicherlich sogar schon, wie Südkorea gegen Tschechien und Kanada gegen Bosnien gespielt hat, sind also vermutlich nicht mehr ganz so zum Zerreißen gespannt wie ich gerade. Denn eines ist klar: Da braut sich eine WM der Superlative zusammen. Und das verdanken wir treuen Fans natürlich nur einem: unserem Gianni Infantino!

Der FIFA-Präsident auf hoffentlich Lebenszeit schafft immer wieder aufs Neue das schier Unmögliche – nämlich sich selbst zu übertreffen. Nach seiner ersten Siegerehrung bei der WM 2018, als es in Moskau schüttete wie aus Schaffeln und am Podest nur Wladimir der Schreckliche, also der noch etwas größere Sympathieträger, unter einem von einem Lakaien gehaltenen Schirm trocken blieb, dachten allzu Leichtfertige, da ginge nichts mehr drüber.

Dann kam aber Katar 2022. Zuerst der berührende Monolog des großen Menschendarstellers in der Eröffnungspressekonferenz („Today I feel gay“), eine einstündige Tour de Force durch Giannis harte, von schrecklichen Diskriminierungserfahrungen geprägte Kindheit („I had this …, what do you call this?........

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