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Meine allerliebsten Schwimmgeschichten

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20.08.2026

1. Katie Ledecky ist in den USA eine Schwimmlegende. Ach was, die „Freistilerin“ vulgo Kraulerin auf den längeren Strecken ist die Legende. Mit neun Olympiasiegen und 23 Weltmeistertiteln völlig zu Recht. Nur leider neigen die Amerikaner zu einem arroganten Hurra-Patriotismus. Seit 2012 (!) heißt es in den USA, Ledecky wäre unschlagbar. Punkt und aus.

2. Die US-Medien ignorierten 2018 auch konsequent, dass eine 17-Jährige aus Launceston in Tasmanien zur Kurzbahn-Weltrekordlerin wurde. Ihr Name war Ariarne Elizabeth Titmus. Ein Jahr später zog Ledecky über 400 Meter Kraul bei der WM in Südkorea sieben von acht Bahnen lang souverän ihre Kreise. Dann stotterte der Live-Kommentator auf NBC fassungslos, Australiens Jungstar „is storming home“. Titmus stürmte vorbei und mit großem Vorsprung zur Goldmedaille.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 sprachen die Stars-and-Stripes-Reporter Ledecky heilig. Als sichersten Goldtipp überhaupt. Bis es auf der letzten Bahn wiederum hieß: „Here comes Titmus!“

Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 sprachen die Stars-and-Stripes-Reporter Ledecky heilig. Als sichersten Goldtipp überhaupt. Bis es auf der letzten Bahn........

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