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Der eurozentristische Fußball

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03.09.2026

1. Allzu oft haben wir einen fußballerischen Blickwinkel, der das Kicken in EU-ropa als Inbegriff des Erstrebenswerten erscheinen lässt. Ja, in der Weltrangliste kommen sechs von zehn Nationalmannschaften aus Westeuropa. Bei den Top 20 ist es die Hälfte. Fifty-fifty reicht aber nicht als Grund, um sich als westliche Eurozentristen allzu erhaben zu fühlen.

2. Im Vereinsfußball ist es tragikomisch, wenn nicht-europäische Spieler abwertend als „eingekauft“ bezeichnet werden. Das Geld dafür kommt oft von arabischen Scheichs oder US-amerikanischen Investmentfonds. Beim doppelten Sieger der Champions League, Paris Saint Germain, ist es der katarische Staatsfonds, bei Finalgegner Arsenal London die Firma Kroenke Sports & Entertainment (KSE) eines Milliardärs aus Missouri. Die sind auf Einkaufstour, nicht wir.

Meinungsfreiheit im Sport

Wie stehen Sie zur Meinungsfreiheit für Sportler? Wahrscheinlich halten Sie das für eine dumme Frage und sind bedingungslos dafür. Wenn ja, beantworten Sie bitte unbedingt auch die Gretchenfrage am Textende.

3. Noch werden junge Top-Talente aus Südamerika, Afrika oder Asien im frühesten Jugendalter abgeworben. Das ist keine große Kunst, weil die „Big Five“ – die europäischen Top-Ligen Premier League, La........

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