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Schrecklicher Verdacht: Nicht Babler ist das Problem

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22.09.2026

Die kolportierte personelle Rochade in der SPÖ hätte schon was gehabt: Finanzminister Markus Marterbauer übernimmt zusätzlich zu seinem Amt den Posten des Vizekanzlers und steht auch für die nächste Wahl als Spitzenkandidat zur Verfügung, während Andreas Babler Minister und Parteichef bleibt. Mit diesem Move hätte die SPÖ ihren populärsten Minister in die Auslage gestellt und dem amtierenden Parteichef ein gutes Auskommen gesichert. Die Partei wäre damit zwar nicht in die Mitte gerückt, aber das hätten die meisten erst nach der nächsten Wahl bemerkt. Der Ämtertausch wurde dann aber ohnehin abgeblasen, einigen SPÖ-Granden dürfte es auch eher darum gegangen sein, Gerhard Zeiler als Parteichef zu verhindern.

Führungsdebatten gibt es nicht nur in der SPÖ. Seit Längerem wird auch über eine Ablöse von Bundeskanzler Christian Stocker spekuliert. Nur hat die ÖVP eben keinen Markus Marterbauer bei der Hand. Die Degradierung Bablers hätte auch die Neos in Bedrängnis gebracht, schließlich leben die Linksliberalen nicht zuletzt von früheren SPÖ-Wählern, die Andreas Babler nicht für den Richtigen halten, sondern für zu plump, zu erratisch, zu unberechenbar.

Keine Pensionsreform, keine Gesundheitsreform, keine Ausgabenbremse. Ganz egal,........

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