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Mitten ins Schwarze

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03.06.2026

Von Martin Neuenschwander

Unser Kolumnist geht dem Erfolg der Freischützen Balsthal-Klus auf die Spur.

Das Schiesswesen weist in der Schweiz eine lange Tradition auf. Wahrscheinlich gehören die Schützenvereine zu den ältesten Vereinen in unserem Land, denn seit dem Spätmittelalter gibt es Belege von Jagdgesellschaften, die zuerst mit Armbrüsten, ab dem 15. Jahrhundert auch mit Feuerwaffen tätig waren.

Auf Schützenfesten wurden nicht nur die Fähigkeiten der besten Spezialisten zelebriert, sondern auch die Wehrhaftigkeit des Kollektivs in Szene gesetzt. Das Schiessen war immer ein fundamentaler Teil der militärischen Ausbildung und im Bewusstsein der wehrhaften Schweiz ein wichtiger Wert, der bis in die hintersten Winkel des Landes gelebt wurde.

Kolumnist Martin Neuenschander.

Kein Wunder, hatte jedes Dorf seinen Schützenverein. Während meiner Militärzeit hatte ich zumindest diesen Eindruck, denn um das obligatorische Programm zu schiessen, konnte ich dies praktisch überall im Lande tun.

Später, als der Einfluss unserer Armee abnahm, schien es mir, dass auch das Schützenwesen an Bedeutung verlor. Balsthal war scheinbar eine Ausnahme, denn bis heute sind hier vier Vereine aktiv und in letzter Zeit sind besonders die Freischützen Balsthal-Klus aufgefallen. Aus dieser Zeitung konnte ich entnehmen, dass sie in diesem Jahr vom Regierungsrat des Kantons Solothurn als einziger Verein mit dem Sports-Award ausgezeichnet worden........

© Oltner Tagblatt