»Washington Post«: Trumps willige Oligarchen
Manchmal muss man einen Text zweimal lesen, um ihn zu glauben. So auch jetzt, als die »Washington Post« in einem Kommentar zum Iran-Krieg förmlich zu einer militärischen Eskalation aufrief. Iran müsse kapitulieren, »oder die USA starten eine letzte Welle von Militärschlägen«, forderte die einflussreiche Zeitung. US-Präsident Trump habe Teheran »jede Gelegenheit gegeben, um Frieden zu bitten«, seine Geduld sei bewundernswert. Doch er müsse »die Sache zu Ende bringen«.
Abgesehen davon, dass Trumps Taktieren zwischen Erpressung und scheinbarem Entgegenkommen ganz schnöde eigensüchtige Gründe hat – die Chaotisierung der Energiemärkte belastet auch die US-Wirtschaft, und Insider ziehen aus den Fieberkurven der Börse riesige leistungslose Gewinne –, sind solche........
