Krise der Berliner CDU: Fremdverschulden ausgeschlossen
»CDU sieht nach Spitzenkandidatenwechsel Herausforderungen«, überschreibt die Deutsche Presse-Agentur eine ihrer Meldungen über das politische Beben, das Berlin in den vergangenen 24 Stunden überzogen hat. Das dürfte wohl ein höfliches Understatement sein. Neun Wochen vor der Wahl stehen die Christdemokraten in Berlin vor einem Scherbenhaufen. 28 Prozent erhielt die CDU bei der Wiederholungswahl 2023. Inzwischen dürfte man froh sein, wenn es am 20. September für ein paar Prozentpunkte mehr als die Hälfte dessen reichen wird.
Fremdverschulden ist ausgeschlossen. Wohl weil es der eitle Macho Kai Wegner nicht ertragen konnte, dass SPD-Innensenatorin Iris Spranger die Regie über das Krisenmanagement nach dem Stromausfall in........
