Spahn-Rücktritt: Besser deswegen als gar nicht
Jens Spahn hat offenbar gedacht, er kommt wieder damit durch. Der »Spagat« zwischen seiner »privaten Entscheidung zu einem Kind durch Leihmutterschaft und der nachvollziehbaren Erwartung« an ihn als Vorsitzender der Unionsfraktion sei »größer geworden, als ich es erwartet hatte«, schreibt er in seiner Rücktrittserklärung. Er hat also darauf gesetzt, dass die Zahl seiner Unterstützer groß genug ist, ihn weiter im Amt zu halten. Betrachtet man all die Fälle von Vetternwirtschaft und Kungelei, die ihm nachgewiesen worden sind, ohne dass jemand aus CDU und CSU seine Demission forderte, verwundert seine Haltung nicht.
Denn anders etwa bei seinem überteuerten Maskenkauf in der Corona-Pandemie bei Kumpels, die den Steuerzahler 5,7 Milliarden Euro........
