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Solidarität mit dem Friedenssänger Yann Song King

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01.10.2026
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Aktuelles
Gegen Cancel Culture im Namen von „Bündnissen gegen Rechts“ – Spaltung überwinden und den gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Freiheit in den Vordergrund stellen!
Solidarität mit dem Friedenssänger Yann Song King
Antrag von Bernd Schoepe für die Friedensinitiative Altona (Fried:A)

Der Dresdner Friedenssänger Yann Song King, den Bernd Schoepe vergangenes Jahr auf einem Konzert erleben durfte, ist am 6. September 2026 zum zweiten Mal in Hamburg gecancelt worden. Sein Auftritt in Bergedorf im Café Chrysander wurde von den Betreibern aus Angst vor Übergriffen der so genannten Antifa und des "Hamburger Bündnisses gegen Rechts" kurzfristig abgesagt. Die Hintergründe hat auch Norbert Häring in einem Blogartikel beleuchtet. Der Vorfall war Anlass für Bernd Schoepe, eine Solidaritätsadresse für den Künstler zu schreiben, die auf einer der nächsten Sitzungen des Plenums der Friedensinitiative Altona (Fried:A), der Bernd Schoepe angehört, diskutiert werden soll – mit dem Ziel, sie zu beschließen.

Das Plenum der Friedensinitiative Altona (Fried:A) möge nachfolgende Erklärung beschließen:

Der Dresdner Friedenssänger Yann Song King, der sich selbst als „Musik-Kabarettist“ bezeichnet, ist nun schon das zweite Mal in Hamburg Opfer einer üblen Cancel-Culture-Kampagne geworden. Das obskure Bergedorfer Bündnis gegen Rechts (BBgR) schrieb den Betreibern des Bergedorfer Cafés Chrysander einen Drohbrief wegen seines Konzertes, das am 6. September dort stattfinden sollte. Daraufhin sagten diese unter Protest den Auftritt des nicht nur in Ostdeutschland bekannten kriegs- und regierungskritischen Liedermachers aus Angst vor gezielten Störungen und Randale der sogenannten „Antifa“ ab.

Obskur ist das Bündnis, weil es weder auf seiner Netzseite noch andernorts verrät, welche Vereine, Gewerkschaften, Organisationen und Einzelpersonen sich hinter ihm verbergen. Eine solche Intransparenz ist unserer Meinung nach bei (angeblich) zivilgesellschaftlichem Engagement nicht akzeptabel. Noch inakzeptabler ist es, dass dieses und andere Bündnisse dieser Art Menschen einschüchtern, direkt oder indirekt mit Gewalt bedrohen, eindeutig gegen die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit agieren und sich dabei in missbräuchlicher Weise auch noch auf den „Antifaschismus“ berufen.

Der Journalist Norbert Häring hat daraufhin eine Recherche für seinen Blog (https://norberthaering.de/news/serrahneins/, 15.09.2026) angestellt, um herauszufinden, welche Unterstützer sich hinter dem BBgR und dem im Impressum eingetragenen Trägerverein SerrahnEINS e.V. verbergen: es sind u.a. die IG Metall, die GEW und die IG BCE.

Häring weiter: „Von den Parteien, die am ehesten in Frage kommen dürften, dem BBgR anzugehören, SPD, Linke und Grüne, antwortete nur die Hamburger SPD auf meine Anfrage. Von dieser hieß es: ‚Der SPD-Kreisverband Bergedorf begrüßt und unterstützt die (...) Arbeit des Bergedorfer Bündnis gegen Rechts.“

Halten wir also fest: Gewerkschaften und Parteien tragen das Canceln eines Konzertes für den Frieden in Hamburg mit. Am Konzert in einer Stadt gehindert zu werden: Dies war bislang eine Ausnahmeerfahrung für den Sänger, die er in der Hansestadt nun allerdings bereits zum  zweiten Mal erleben musste. Und wieder einmal geht es dabei vor allem um Brandmauern, Kontaktschuldvorwürfe und Denunziationen, die schlimme Erinnerungen an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wachrufen. Der Sänger selber schreibt dazu in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite (https://www.yannsongking.de/blog/hamburg.html):

„Ich gehöre keiner Partei an und ich mache keinen Wahlkampf für Parteien. Aber ich weiß, dass sich mein Publikum vor allem aus Wählern und auch aus Mitgliedern der Parteien AfD, BSW und Basis zusammensetzt, sowie aus überzeugten Nichtwählern. Wenn mich Wähler oder Mitglieder genannter Parteien zu einem Auftritt einladen, weil ihnen meine Musik gefällt, habe ich bisher nicht Nein gesagt. Ist das der Vorwurf? Ist es der Vorwurf, dass für meine Konzerte auch Räume von AfD, BSW und Basis genutzt wurden? Kommt der Vorwurf ausgerechnet von jenen, die mir in Hamburg alle Räume verwehren wollen? (...)

Manche eher links oder grün orientierte Leute finden meine Lieder erst in dem Moment schlecht, wo sie erfahren, dass ich schon mal bei der AfD gespielt habe. Und deswegen begründe ich für Euch jetzt mal, warum ich auch bei der AfD spiele. Ganz einfach: Weil das auch Menschen sind. Sie haben oft einen schweren Alltag, sie werden nicht gegrüßt, verlieren Jobs, werden in Gaststätten nicht bedient und bekommen von der Antifa in Hochburgen wie Hamburg das........

© Neue Rheinische Zeitung