München: Waffen der Kritik auf dem UniFest gegen Rechtsruck und Krieg
München: Waffen der Kritik auf dem UniFest gegen Rechtsruck und Krieg
Wir spiegeln hier die Rede, welche wir als Waffen der Kritik auf dem UniFest gegen Rechtsruck und Krieg in München gehalten haben. Das UniFest fand im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen (KOW) statt, welche wir gemeinsam mit Studis Gegen Rechts (SgR), Uni for Palestine (UfP) und dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) organisieren.
„Da es ja an unserer Uni nicht gern gesehen ist, über Politik zu diskutieren und Politik zu machen, finde ich es sehr gut, dass wir heute konkret über den Rechtsruck und den zunehmenden Autoritarismus sprechen wollen und wie wir dagegen als Studierenden kämpfen können.
Blicken wir auf die politische Weltlage heute, dann sehen wir, dass es auf uns als Linke, als Studierende, als Arbeiter:innen und Unterdrückte immer mehr Angriffe von Seiten der Regierung, der Hochschulleitungen und der großen Konzerne gibt.
Unsere Situation in Deutschland ist dabei, ohne über die internationale Politik zu sprechen, nicht zu verstehen. Seit genau zwei Monaten führen Israel und die USA einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran, der zum Ziel hat, ihre Macht in Westasien auszubauen – auch wenn das Tausenden von Zivilist:innen das Leben kostet. Dabei hat dieser Krieg, den Israel unter anderem mit deutschen Waffen führt, enorme Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gezeigt. Die Energie- und Spritpreise schießen hoch, die Lebensmittel werden teurer, und diese vom Imperialismus verschuldete Krise soll nun gänzlich auf unseren Schultern ausgetragen werden. Als Linke müssen wir stattdessen der Beteiligung unserer Regierung den Kampf ansagen und folgende Forderungen aufstellen:
– Statt freiwilliger 1.000 Euro Zahlungen an Beschäftigte, die gar nicht sicher bei den Arbeiter:innen ankommen, brauchen wir die........
