Tausende Beschäftigte demonstrieren vor dritter Verhandlungsrunde – für die volle Durchsetzung der Forderungen!
Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben heute in Potsdam vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde über den Tarifvertrag der Länder demonstriert. Kämpferische Belegschaften forderten von der Gewerkschaftsführung „Keine faulen Kompromisse“ und gemeinsame Streiks mit anderen Sektoren wie dem ÖPNV und dem Streik der Vivantes-Töchter.
Wie schon vor der zweiten Verhandlungsrunde demonstrierten heute tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder aus Berlin, Brandenburg und teilweise auch aus Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen. Die gemeinsame Streikdemonstration von ver.di, GEW und anderen Gewerkschaften, die sich am Potsdamer Lustgarten sammelte und bis vor das Kongresshotel zog, in dem die Verhandlungen stattfinden, sollte Druck auf die dritte Verhandlungsrunde machen.
Der Druck ist bitter nötig, denn die von den Gewerkschaften aufgestellten Forderungen sind eigentlich viel zu niedrig. 7 Prozent oder mindestens 300 Euro für alle sowie 200 Euro für Azubis und deren unbefristete Übernahme nach Ausbildungsende bieten, wie viele Beschäftigte meinen, mit denen wir heute........
