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Drohende Bodeninvasion: Trumps gefährliche Flucht nach vorn

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03.04.2026

Drohende Bodeninvasion: Trumps gefährliche Flucht nach vorn

Während die USA im Krieg gegen den Iran in einer Sackgasse stecken, steigt das Risiko einer Bodenoffensive.

Gut einen Monat nach Beginn des imperialistischen Angriffs auf den Iran kann auch der Nebel des Krieges eine Wahrheit kaum noch verschleiern: Die USA verlieren. Trotz einer Reihe taktischer Erfolge, wie der Ausschaltung großer Teile der iranischen Führungsriege, scheint das US-israelische Lager weit davon entfernt, irgendeines ihrer – ohnehin unklar definierten – strategischen Ziele zu erreichen. Während die Aggression bereits die Massakrierung von tausenden Zivilist:innen und jahrzehntelang andauernde Umweltschäden nach sich gezogen hat und die wirtschaftlichen Auswirkungen drohen, Abermillionen Menschen in die Armut zu stürzen, ist die Aussicht auf einen schnellen Sieg verschwunden. Trump, der angetreten war, „Amerika wieder groß zu machen“, hat sich spektakulär verkalkuliert und die Götterdämmerung der Supermacht nur noch offener zutage treten lassen.

Die Vereinigten Staaten suchen nun fieberhaft nach einem Ausweg aus dieser strategischen Sackgasse, der im Inland wie international glaubhaft als „Sieg“ verkauft werden kann. Die widersprüchlichen Signale aus Washington spiegeln diese Orientierungslosigkeit wider: In den letzten Tagen sprach Trump erneut davon, den Krieg in Kürze beenden zu wollen, selbst ohne die Wiederöffnung der Straße von Hormus erreicht zu haben. Nachdem sich die großspurigen Behauptungen des US-Präsidenten über produktive Verhandlungen mit der iranischen Führung als Bluff erwiesen haben, kündigt er nun an: „Iran muss keinen Deal machen, nein.“ 

Zugleich wird die Eskalationsspirale weitergedreht. Falls der Iran sich nicht auf einen Deal einlasse, werde die US-Armee das Land „härter als jemals zuvor angreifen“ und „die Hölle entfesseln“, so Trump am Mittwoch. In diesem Zusammenhang verdichten sich die Hinweise, dass eine Bodenoffensive von US-Truppen bevorstehen könnte. In den vergangenen Tagen wurden Teile der 82. Luftlandedivision der US-Armee, die auf Fallschirmoperationen spezialisiert ist, und tausende Marines, die auf amphibische Kriegsführung spezialisiert sind, in die Region verlegt. Gestern veröffentlichte das US-Kriegsministerium Fotos von US-Marines, die einen simulierten amphibischen Angriff durchführten.

Im Zentrum dieser Planungen stehen begrenzte, aber hochriskante Operationen. Am wahrscheinlichsten erscheint die Besetzung der Insel Kharg, über die 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt werden. Aber auch weitere gezielte Vorstöße entlang der iranischen Küste, um militärische Infrastruktur zu zerstören und die Kontrolle über den Seeweg zu erzwingen, könnten vorbereitet werden.........

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