Sicherheitsbehörden verstärken Schutz von jüdischen und israelischen Einrichtungen
28. Februar 2026 – 11. Adar 5786
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EILMELDUNG! Nach Angriff Israels auf Iran: Sicherheitsbehörden verstärken Schutz für jüdische Einrichtungen
Sicherheitsbehörden verstärken Schutz von jüdischen und israelischen Einrichtungen
Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf den Iran reagieren die Behörden auf die erhöhte Sicherheitslage
28.02.2026 09:52 Uhr
Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran, wurde der Schutz vor jüdischen und israelischen Einrichtungen verstärkt, teilte die Berliner Polizei auf Anfrage der Jüdischen Allgemeinen mit. Damit reagieren die Behörden auf die erhöhte Sicherheitslage.
In der Vergangenheit wurden jüdische Einrichtungen insbesondere nach Spannungen und kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten regelmäßig Ziel von islamistischen Bedrohungen.
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Ganz Israel wurde am Samstagmorgen um halb 8 Uhr von einem Alarm geweckt, der mitteilte, dass der Präventivangriff gegen den Iran begonnen hat. Israels Luftraum ist für zivile Flüge geschlossen. Verteidigungsminister Israel Katz hat im ganzen Land den sofortigen Ausnahmezustand ausgerufen.
»Der Staat Israel hat eine Präventivoffensive gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen. Daher wird in naher Zukunft ein Raketen- und UAV-Angriff auf den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung erwartet«, heißt es in der Mitteilung des Staates Israel.
Und weiter: »Deshalb hat Verteidigungsminister Israel Katz in Übereinstimmung mit seiner Befugnis nach dem Zivilschutzgesetz eine Sonderanordnung unterzeichnet, wonach ein Ausnahmezustand an der Heimatfront im gesamten Staat Israel verhängt wird. Folgen Sie den Anweisungen des Heimatfront-Kommandos und der Behörden und bleiben Sie in geschützten Gebieten.«
Video von Donald Trump
Um 8:40 Uhr verbreitete US-Präsident Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Social Truth ein Video, in dem er sagt, dass das US-Militär umfangreiche Angriffe gegen den Iran begonnen hat.Im Zentrum von Irans Hauptstadt gab es laut internationalen Medien Explosionen. Im Netz kursieren verschiedene Videos, deren Echtheit jedoch nicht zu verifizieren ist.
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Der Angriff erfolgt zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben.
US-Präsident Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste der eigenen Bevölkerung zu Jahresbeginn. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. »Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich«.
Der Iran hat mit drastischen Worten reagiert. »Wir haben Euch gewarnt. Nun habt ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in eurer Hand liegt«, sagte der Leiter der iranischen Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi.
Nach Augenzeugenberichten aus Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst sei an einen sicheren Ort gebracht worden, heißt es. ja/dpa
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