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Jüdischer Vertreter im Land kritisiert erstmals iranische Regierung

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29.01.2026

Während das Mullah-Regime gerade die Hinrichtung des jungen Mannes Hamidreza Sabet Esmaeilipour, dem Spionage für den Mossad vorgeworfen wurde, meldet, hat sich der Vertreter der jüdischen Gemeinschaft im iranischen Parlament, Humajun Sameh Jah Nadschafabadi, erstmals kritisch gegenüber der Regierung geäußert.

Bisher hat sich die jüdische Gemeinschaft immer zurückgehalten, um die Duldung durch das islamistische Regime, das Juden nicht verfolgt, solange sie sich regimetreu und anti-israelisch geben, nicht zu gefährden. Juden im Iran gelten als Bürger zweiter Klasse und unterliegen starken Repressionen. Nun kritisierte Sameh Jah Nadschafabadi unmissverständlich Präsident Massud Peseschkian und warnte davor, dass die wachsende öffentliche Wut über den Umgang der Regierung mit den landesweiten Unruhen sich festsetzen werde.

»Leider ist es Realität, dass die gesamte Nation von einem Gefühl der Wut erfüllt ist«, zitieren israelische Medien wie........

© Juedische Allgemeine