„Freiheit für Iran“ – Demonstrationen in mehreren deutschen Städten
28. Februar 2026 – 11. Adar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
»Freiheit für Iran« – Demonstrationen in mehreren deutschen Städten
Angesichts der Militärschläge gegen den Iran gingen in Deutschland mehrere Tausend Exil-Iraner auf die Straße. Sie hoffen auf den Sturz des Mullah-Regimes
28.02.2026 19:42 Uhr
Angesichts der Militäroperation der USA und Israels gegen das Terrorregime des Iran haben zahlreiche Menschen in mehreren deutschen Städten gegen die Führung in Teheran demonstriert.
In Frankfurt versammelten sich die Demonstranten zunächst zu einer Kundgebung auf dem Goetheplatz in der Innenstadt - dann zogen sie zum Römerberg. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf rund 2000. Das Motto der bereits vor den Angriffen geplanten Demonstration war »Freiheit und Demokratie im Iran«. Eine Rednerin bedankte sich unter dem Applaus der Zuhörer und Zuhörerinnen für die Intervention der USA.
Es war überfällig - und unausweichlich
Donald Trump und Benjamin Netanjahu haben ihre Versprechen gehalten: Sie haben uns Iraner nicht allein gelassen. Ein Gastkommentar aus der persischen Diaspora
Auch in Berlin nahmen nach Angaben der Polizei Hunderte Menschen an einer Demonstration teil. Schon am Nachmittag waren es 1600. Die Kundgebung »Freiheit für Iran« startete am Nachmittag am Potsdamer Platz und sollte am Brandenburger Tor enden.
In München kamen nach Polizeiangaben rund 250 Teilnehmende zu einer Kundgebung am Gärtnerplatz zusammen. Diese wollten unter dem Motto »Nein zur Islamischen Republik Iran!« durch die Landeshauptstadt ziehen. dpa,ja
»Es liegt im Interesse Israels, dass diese Auseinandersetzung nicht zu lange andauert«
Der Sicherheits- und Terrorismusexperte Peter R. Neumann ist skeptisch, dass der von Israel und den USA gewünschte Fall des Regimes im Iran durch die Militäraktion erreicht werden kann
von Michael Thaidigsmann 28.02.2026
Merz verurteilt Verhalten der iranischen Führung
Nach Beginn der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israel gegen den Iran eskaliert die Lage im Nahen Osten. Der Bundeskanzler richtet eine deutliche Mahnung an die Regierung in Teheran
Höhere Sicherheitsmaßnahmen nach Angriff auf Iran
Hessen verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen. Laut Innenministerium betrifft dies besonders jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen
Reaktionen auf den Angriff gegen Iran: Besorgnis, Verurteilung und Zustimmung
Während sich Kanada und die Ukraine klar hinter die USA stellen, überwiegen sonst eher Kritik, Zweifel und Warnungen
von Imanuel Marcus 28.02.2026
Es war überfällig - und unausweichlich
Donald Trump und Benjamin Netanjahu haben ihre Versprechen gehalten: Sie haben uns Iraner nicht allein gelassen. Ein Gastkommentar aus der persischen Diaspora
von Saba Farzan 28.02.2026
Landespolizei verstärkt Schutz jüdischer Einrichtungen
Nach den Militärschlägen im Nahen Osten rückt die Polizei den Schutz jüdischer Einrichtungen in den Fokus. Das Innenministerium spricht von höchster Priorität
Präventivschlag gegen Iran: Die Lage im Überblick
Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf den Iran reagieren die Behörden auf die erhöhte Sicherheitslage. Die Lage im Überblick
28.02.2026 Aktualisiert
Braucht es ein Verbot?
Warum gerade Juden einen Social-Media-Stopp für Jugendliche unter 16 Jahren unterstützen sollten
von Daniel Neumann 27.02.2026
Kein Geld mehr für die UNRWA
Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag einen Stopp deutscher Zahlungen an das Flüchtlingshilfswerk für die Palästinenser gefordert. Warum der Beschluss richtig ist
von Michael Thaidigsmann 27.02.2026
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
