Trump lädt Netanjahu und Putin in „Friedensrat“ ein
US‑Präsident Donald Trump hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den sogenannten »Friedensrat« eingeladen. Auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu soll mit dabei sein. Der Rat soll die zweite Phase seines Gaza-Friedensplans überwachen.
Netanjahu oder ein von ihm ernannter Vertreter könne an den Treffen teilnehmen, bestätigte sein Büro in Jerusalem. Russland prüfe derweil die Details der Einladung, wie der Kreml über Sprecher Dmitri Peskow mitteilte, und betonte, dass man »alle Nuancen« untersuchen werde, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Die Einladung an Putin sorgt weltweit für Diskussionen. Russlands offener Krieg gegen die Ukraine wird von westlichen Staaten als völkerrechtswidrig verurteilt. Die Teilnahme eines russischen Staatschefs an einem Gremium, das Frieden fördern soll, gilt daher als politisch äußerst umstritten.
Phase zwei von Trumps umfassender 20-Punkte-Strategie soll demnächst beginnen. Erklärte Ziele sind die Sicherung der fragilen Waffenruhe, die Stabilisierung der Nahost-Region, eine Demilitarisierung der Hamas und Wiederaufbau des zerstörten Gazastreifens. Das Gremium soll dabei als beratender und koordinierender Mechanismus zwischen internationalen Akteuren, Regierungen und lokalen Interessensgruppen fungieren.
Trump selbst soll das Board auf Lebenszeit leiten und behält dabei weitreichende Befugnisse, darunter Vetorechte, Ernennung von Mitgliedern und die dominierende Rolle in Entscheidungsprozessen. Länder können dreijährige Mitgliedschaften ohne Beitrag erhalten, während ein dauerhafter Sitz laut US-Quellen eine........
