Hasswelle gegen Ex-Soldaten bringt Adidas in Bedrängnis
10. September 2026 – 28. Elul 5786
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Hasswelle gegen Ex-Soldaten bringt Adidas in Bedrängnis
Shalev Biton wurde wegen seiner Teilnahme an einer Adidas-Kampagne zur Zielscheibe israelfeindlicher Aktivisten. Nun entschuldigt sich der Sportartikelhersteller
Eigentlich sollte es um Inklusion gehen. Stattdessen wurde es zum Skandal. Shalev Biton, ein ehemaliger israelischer Soldat, gehört zu einer Gruppe von elf Sportlern mit Amputationen, die an einer Kampagne für einen neuen Service von Adidas teilnahmen: Dieser ermöglicht es Menschen mit Amputationen, einen einzelnen Schuh zum halben Preis eines Schuhpaars zu erwerben. Und dann brach der Sturm des Hasses los.
Biton ist ein junger Mann, der 2021 durch den Treffer einer aus Gaza abgefeuerten Panzerabwehrrakete an den Händen verletzt wurde und ein Bein verlor, als er im Rahmen seines Wehrdienstes auf israelischem Gebiet patrouillierte. Seine Teilnahme an der Kampagne und sein Hintergrund als ehemaliger IDF-Soldat lösten weltweit eine Welle »pro-palästinensischer« Proteste und Hass-Tiraden gegen den Israeli aus.
Mittlerweile wird zum Boykott von Adidas aufgerufen und dem deutschen Unternehmen vorgeworfen, sich an einem »Völkermord« zu beteiligen. Auch Prominente, darunter der spanische Schauspieler Javier Bardem, verbreiteten diese Aufrufe.
Seiten mit Millionen von Followern greifen das Thema auf
Auf seinem Instagram-Account berichtete Biton in einem Video davon, was derzeit über ihn hereinbricht: »In den letzten Tagen erlebe ich eine wahnsinnige Welle von Hass und Nachrichten aus der ganzen Welt. Die........
