Drei Israelis in Ägypten verschollen
29. September 2026 – 18. Tischri 5787
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Drei Israelis in Ägypten verschollen
Die jungen beduinischen Männer seien zum Urlaub ins Nachbarland gereist und dort angeblich aus Gründen der »inneren Sicherheit« festgenommen worden
Von den drei jungen Männern fehlt jede Spur. Drei israelische Beduinen aus der Negev-Wüste werden Berichten zufolge bereits seit etwa sechs Monaten unter unklaren Umständen in Ägypten festgehalten. Die Informationen gelangten erst jetzt an die Öffentlichkeit.
Bei den Vermissten handelt es sich um Bilal Massoudin (27), Bilal Salem Abu-Ayash (28) und Ahmed Adouji (25). Zwei von ihnen sind Familienväter. Ihre Familien leben in Beduinensiedlungen entlang der Route 40 in der Region Ramat HaNegev. Angehörige erklärten im israelischen öffentlich-rechtlichen Sender Kan, dass das Verschwinden in keinem Zusammenhang mit kriminellen Aktivitäten stehe. Sie hätten erfahren, dass es sich stattdessen um »Fragen der ägyptischen inneren Sicherheit« handele, wobei die genaue Art dieser Angelegenheiten unbekannt sei.
Die Familien machen sich große Sorgen um das Schicksal der jungen Männer, hieß es in dem Bericht weiter. Sie berichteten, dass die drei Männer im März zu einem Urlaub nach Ägypten gereist und bei ihrer Rückkehr nach Israel am Grenzübergang Taba von den Behörden festgenommen worden seien. Bis zum Zeitpunkt ihrer Festnahme standen alle drei in Kontakt mit ihren Familien, danach brach jegliche Kommunikation ab. Erst nach Intervention ihres israelischen Anwalts bestätigte das Außenministerium in Jerusalem, dass sie tatsächlich in Ägypten festgehalten werden.
Keine Möglichkeit, mit den Männern zu kommunizieren
Nach Angaben der Familien sei es ihnen während des gesamten Zeitraums nicht möglich, mit den Männern zu kommunizieren. Zudem sei den Anwälten der Zugang zu ihren........
