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Boykottversuch gegen israelische Stadtbahn gescheitert

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18.06.2026

18. Juni 2026 – 3. Tamus 5786

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Boykottversuch gegen israelische Stadtbahn gescheitert

Eine spanische Gewerkschaft fordert von der Firma CAF, die Arbeiten am israelischen Stadtbahnsystem einzustellen. Doch die weigert sich standhaft

Wenn sie strahlend weiß und fast lautlos durch die Straßen gleitet, steigen die Israelis gerne ein. Die Stadtbahn, der sogenannte Light Rail, die unter- sowie oberirdisch durch Tel Aviv und Jerusalem fährt, ist eine große Erleichterung für die Städter, denn während sie sonst oft im Stau brüten, rauscht dieser Zug ganz ungestört von A nach B. Gebaut werden die stromlinienförmigen Waggons von der spanischen Firma CAF. Die erhielt jetzt die Aufforderung einer Gewerkschaft, die Arbeiten an dem Stadtbahnsystem einzustellen.

Einige Tage zuvor waren antiisraelische Aktivisten in ein Depot des Transportunternehmens CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles, S.A.) in Bissin in der Nähe der nordspanischen Stadt Bilbao eingebrochen und hatten mehrere Stadtbahnwagen beschädigt. Die Waggons waren für das Stadtbahnnetz von Tel Aviv bestimmt. Sie zerschlugen Scheiben und besprühten die Wagen mit Hass-Graffiti in roter Farbe.

Vermummte Männer beschädigten die Waggons

Ein Video, das anschließend in den sozialen Medien kursierte, zeigt eine Gruppe vermummter Männer beim Vandalieren. Einer der Aktivisten sprühte »Israel suntsitu« (baskisch für »Zerstört Israel«) an die Außenwand einer der Wagen. Hinterher warfen die Täter dem Unternehmen vor, »mit Israel zusammenzuarbeiten« und »Komplizen bei Kriegsverbrechen« zu sein. Ob jemand für die Aktion festgenommen wurde, ist nicht bekannt.

Dieser Vorfall war der Beginn einer Reihe........

© Juedische Allgemeine