menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Oberrabbiner Goldschmidt sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

22 0
05.07.2026

05. Juli 2026 – 20. Tamus 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

Oberrabbiner Goldschmidt sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

Ist die Beschneidung zulässig, darf man Schlachttiere nach jüdischem Ritus töten? Religiöse Praktiken geraten immer stärker ins Visier europäischer Gerichte

Der Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, sieht religiöse Praktiken wie das Schächten oder die Beschneidung europaweit zunehmend unter Druck. Legitime Anliegen wie Tierschutz und Kindeswohl würden dabei gegen Religionsgemeinschaften ausgespielt, ohne dass diesen genügend Gehör gegeben werde, beklagte Goldschmidt am Sonntag beim »Amberger Symposium zur Freiheit der Religionsausübung«. Betroffen seien nicht nur Juden, sondern auch Muslime.

Bei diesen Einschränkungen bis hin zu Verboten gehe es weniger um Religion als um Migrationspolitik, befand der Oberrabbiner. Ziel sei, als fremd wahrgenommenen religiösen Minderheiten ein Leben in Europa unmöglich zu........

© Juedische Allgemeine