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Als nichtjüdische Deutsche schäme ich mich für mein Land

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20.09.2026

20. September 2026 – 9. Tischri 5787

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Als nichtjüdische Deutsche schäme ich mich für mein Land

Unsere Gastautorin Dorothea Schupelius warnt vor der unheiligen Allianz der Linkspartei mit radikalen Muslimen - und vermisst das Berlin, in dem sie aufgewachsen ist

Eigentlich hatte ich mir die Zukunft anders vorgestellt. Ich bin im Bewusstsein aufgewachsen, dass meine Vorfahren für den Völkermord an den europäischen Juden verantwortlich sind. Ich bin in der Gewissheit und mit dem Versprechen aufgewachsen, dass Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland nie wieder Verachtung, Hass und Gewalt ausgesetzt sein werden.

Dieses Versprechen konnte weitgehend gehalten werden. In 75 Jahren Bundesrepublik haben wir uns von dem jahrhundertealten Antisemitismus befreit, der wie eine gefährliche Geisteskrankheit in Europa herrschte. Er beherrschte vor allem die Köpfe der politischen Rechten. Doch kaum wurde rechts - ich spreche hier wohlgemerkt nicht vom rechtsextremen Spektrum - der Kopf der Hydra abgeschlagen, da wächst er auf der linken Seite nach.

Und plötzlich sieht alles ganz anders aus. Der Hass auf Israel wird in meinem Land ganz offen und ungeniert artikuliert und schlägt mehr und mehr gegen alle Juden aus. Es ist ein Stimmungsumschwung, der seit zehn Jahren anhält und der – ja – der weitgehend unkontrollierten Einwanderung aus den Ländern des Nahen Ostens geschuldet ist.

Es braucht eine Brandmauer gegen die Linkspartei

Wenn Rassismus von rechts für Regierungsverantwortung disqualifiziert – warum sollte Antisemitismus von links weniger schwer wiegen?

Die postkoloniale Endlösung

JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel schreibt in »Deutsche Lebenslügen« über die gefährliche Allianz von linken und muslimischen Judenhassern. Ein exklusiver Buchauszug

Islamistische Gruppen und ihre Unterstützer ziehen unbekümmert und unbehelligt durch deutsche Städte. Ikonen des Terrors gegen Israel und die Juden werden öffentlich verehrt. Darüber stolpert kaum........

© Juedische Allgemeine