menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Staatanwaltschaft prüft Anfangsverdacht gegen Wedl-Wilson

20 0
17.03.2026

17. März 2026 – 28. Adar 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

EILMELDUNG! Israel: Ali Laridschani, Irans zweitmächtigster Politiker, ist tot

Staatanwaltschaft prüft Anfangsverdacht gegen Wedl-Wilson

Die Ermittler wollen prüfen, ob die Kultursenatorin sich der Untreue schuldig gemacht haben könnte

 17.03.2026 13:34 Uhr

Die Staatsanwaltschaft prüft in der Affäre um Fördergelder gegen Antisemitismus ob ein Anfangsverdacht gegen die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) vorliegt, wie der »Tagesspiegel« berichtet. Es werde geprüft, ob die Senatorin sich der Untreue schuldig gemacht habe. Sollte sich das bestätigen, würde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Offiziell wollte die Staatsanwaltschaft dies dem »Tagesspiegel« jedoch nicht bestätigen. Darüber hinaus gilt die Unschuldsvermutung.

Sarah Wedl-Wilson, die im Mai 2025 das Amt der Kultursenatorin von Joe Chialo (CDU) übernommen hat, soll in Chats mit CDU-Fraktionschef Dirk Stettner und dem CDU-Haushaltspolitiker Christian Goiny zweimal zugegeben haben, gegen Gesetze zur Vergabe von Fördermitteln verstoßen zu haben. Stettner und Goiny sollen die Senatorin unter Druck gesetzt haben, damit 2,6 Millionen Euro Fördergelder schnell an von der CDU favorisierte Projekte vergeben werden. Stettner und Goiny bestreiten, unrechtmäßig gehandelt zu haben.

Über die Voraussetzung, das Projektträger zehn Prozent der Fördersumme selbst erbringen sollen, soll Sarah Wedl-Wilson dem »Tagesspiegel« zufolge wörtlich geschrieben haben: »Wir können uns aber drüber hinwegsetzen, was wir hiermit tun werden.«

Untersuchungsausschuss zu Fördergeld-Vergabe steht an

Wurde Förderung für Projekte gegen Antisemitismus nach politischen Wünschen der Berliner CDU vergeben? Grüne und Linke wollen die Vergabe durch Kultursenatoren nun genau durchleuchten

Berliner Kultursenatorin räumt Defizite bei Fördermittel-Vergabe ein

In Berlin sollen Mittel für Projekte gegen Antisemitismus nach unklaren Kriterien und auf Druck und Wunsch aus der CDU-Fraktion vergeben worden sein. Kultursenatorin Wedl-Wilson will nun »aufräumen«

Der Kulturverwaltung zufolge sei der Eigenanteil in Ausnahmen nicht nötig. Diese müssten aber vom Antragsteller genau begründet werden. Das ist dem »Tagesspiegel« zufolge aber nicht geschehen. ja

Genossen werfen Gregor Gysi »rassistische Narrative« vor

Der Ex-Fraktionschef hatte sich in einem Interview zu der Frage geäußert, warum der Antisemitismus in der Partei zunehme

von Verena Schmitt-Roschmann  17.03.2026

»Es bleibt eine Sekte«: So reagieren Linke auf Büttners Austritt

Andreas Büttner verlässt die Partei, weil ein Landesverband den Zionismus ablehnt. Das sorgt innerhalb der Linken für Diskussionen

Jetzt offenbart die Linke ihr wahres Gesicht

Wer den Zionismus ablehnt, lehnt die Existenz eines jüdischen Staates ab - und damit genau jenen Schutzraum, der für Juden weltweit nach Jahrhunderten der Verfolgung existenziell geworden ist

von Daniel Neumann  17.03.2026

Israel fliegt neue Angriffe in Teheran und Beirut

Die USA und Israel haben im Iran bereits Tausende Ziele aus der Luft angegriffen. Und der Krieg geht weiter – genauso wie Teherans Gegenangriffe. Israel verstärkt zudem seinen Einsatz im Libanon

Linke: Rotes Fähnchen im antizionistischen Wind

Linken-Parteichef Jan van Aken bagatellisiert den Beschluss seiner Genossen in Niedersachsen zu Israel. Damit dürfte er nicht durchkommen

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

NATO-Staaten gegen Einsatz in Straße von Hormus

Könnte die NATO dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern

Das sagt der Linken-Chef zum Büttner-Abgang

Der brandenburgische Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner eckte in seiner Partei an. Jetzt verlässt er die Linke mit bitterer Kritik. Seine Partei erlebt die x-te Neuauflage einer Debatte

von Oliver von Riegen, Verena Schmitt-Roschmann  16.03.2026

Hertie School: Studierendenvertretung verliert Misstrauensvotum

Nach einem Beschluss zur Unterstützung der gegen Israel gerichteten BDS-Bewegung haben die Studenten der privaten Hochschule ihre Vertretung abgewählt

von Joshua Schultheis  16.03.2026

+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de

© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre


© Juedische Allgemeine