Merz begrüßt vorläufigen Verzicht auf US-Kraftwerksangriffe im Iran
23. März 2026 – 5. Nissan 5786
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Merz begrüßt vorläufigen Verzicht auf US-Kraftwerksangriffe im Iran
US-Präsident Donald Trump nimmt scharfe Drohungen gegen den Iran vorerst vom Tisch. Die Bundesregierung begrüßt das und bietet Mithilfe bei anderen Bemühungen an
23.03.2026 15:50 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einem vorläufigen Verzicht auf angedrohte Angriffe gegen Kraftwerke im Iran. »Ich bin dankbar, dass er heute gesagt hat, dass er das noch einmal um fünf Tage verschiebt und jetzt auch die Möglichkeit für unmittelbare und direkte Kontakte mit der iranischen Führung eröffnet«, sagte Merz in Berlin. »Ich habe ihm angeboten, dass wir in jeder Hinsicht dabei behilflich sind. Wir verfügen über gute Kontakte in die gesamte Region.«
Merz erläuterte, er habe Trump in einem Telefonat am Sonntag seine Bedenken im Hinblick auf die zunächst angekündigten Angriffe vorgetragen. Trump gab am Montag auf seiner Plattform Truth Social bekannt, er habe angeordnet, in den nächsten fünf Tagen keine Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu fliegen. Die zuvor gesetzte Frist wäre in der Nacht zu Dienstag ausgelaufen.
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Bemühungen um schnellen Waffenstillstand
Merz sagte nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien mit Blick auf den weiter andauernden Iran-Krieg der USA und Israels: »Wir sind noch nicht an dem Punkt, wo wir über gemeinsame Maßnahmen sprechen.« Es gelte, miteinander alles zu tun, um so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand in der Region zu kommen. »Das ist im Augenblick schwierig. Das ist auch nicht ohne das Einverständnis von Israel möglich.« Aber diese Gespräche gebe es. dpa
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