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Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

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29.01.2026

Die Universität Pennsylvania und die U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC), eine föderale Behörde für Antidiskriminierung, liegen seit Monaten in einem Rechtsstreit über eine Antisemitismus-Untersuchung an der Hochschule. Die Spannungen traten im letzten November öffentlich zutage, als die Trump-Regierung die Universität verklagte, weil sie sich »geweigert hatte, einer Vorladung nachzukommen« und damit Informationen zu jüdischen Mitarbeitenden, die Beschwerden über antisemitische Diskriminierung vorgebracht hatten, und Mitgliedern jüdischer Gruppen auf dem Campus an die Behörden auszuhändigen.

Der Ursprung des Streits geht auf die erste Amtszeit Donald Trumps zurück, als im Dezember 2023 die Behörde begann, Beschwerden über antisemitische Vorfälle und eine offenbar feindselige Arbeitsumgebung für jüdische Mitarbeitende zu untersuchen. Teil dieser Aufarbeitung war der Versuch, mehr Informationen über betroffene Personen zu sammeln. Als Teil davon forderte die EEOC im Sommer 2025 durch ein gesetzlich mögliches Auskunftsersuchen, dass die Universität umfangreiche........

© Juedische Allgemeine