Nach abgesagter Auktion: Holocaust-Dokumente übergeben
25. Oktober 2026 – 14. Cheschwan 5787
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
Nach abgesagter Auktion: Holocaust-Dokumente übergeben
Briefe aus Konzentrationslagern und Gestapo-Karteikarten sollten in Deutschland meistbietend versteigert werden. Nun hat die Stiftung Auschwitz-Birkenau die Dokumente an Archive übergeben
25.10.2026 08:20 Uhr
Vertreter von Gedenkstätten, staatlichen Archiven und Botschaften haben in Warschau von der Stiftung Auschwitz-Birkenau Holocaust-Dokumente entgegengenommen, deren geplante Versteigerung durch ein Auktionshaus für internationale Empörung gesorgt hatte.
»Mehrere hundert historische Zeugnisse sollten an diejenigen gehen, die den höchsten Preis bieten«, sagte Polens Kulturministerin Marta Cienkowska. Nun würden sie in Museen und Archiven geschützt, erforscht und künftigen Generationen zugänglich gemacht. »Wo Erinnerung zur Ware wird, gerät die Würde ins Wanken«, sagte Nordrhein-Westfalens Europaminister Nathanael Liminski (CDU).
Spender unterstützten den Ankauf der Dokumente
Ein Auktionshaus in Neuss in Nordrhein-Westfalen hatte für November 2025 die Versteigerung von mehr als 600 Dokumenten aus der NS-Zeit geplant, diese aber nach........
