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Israel, Ungarn und die Abwahl Viktor Orbáns

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14.04.2026

14. April 2026 – 27. Nissan 5786

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Israel, Ungarn und die Abwahl Viktor Orbáns

Israel, Ungarn und die Abwahl Viktor Orbáns

Mit dem langjährigen Ministerpräsidenten hatte der jüdische Staat einen Verbündeten in der EU. Dennoch könnte dessen Abwahl eine Chance sein, das ungarisch-israelische Verhältnis auf eine nachhaltigere Grundlage zu stellen

Ungarn erlebt historische Tage. Nach 16 Jahren an der Macht sind der autoritär regierende Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei abgewählt worden. Millionen feiern den Erdrutschsieg von Herausforderer Péter Magyar, hoffen auf eine Rückkehr zur echten Demokratie, auf wirtschaftlichen Aufschwung und ein Ende des vergifteten politischen Klimas. Zu recht.

Gleichzeitig verliert Israel mit Orbán einen treuen Verbündeten in der EU. Orbán stand an der Seite des jüdischen Staates, egal, ob es um Sanktionen ging, um Verurteilungen wegen des Gaza-Krieges oder um Kritik an der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt durch die USA.

Triebfeder für Orbáns Nähe zu Israel dürfte vor allem seine Abneigung gegen Muslime sein.

Triebfeder für Orbáns Nähe zu Israel dürfte vor allem seine Abneigung gegen Muslime sein.

All das tat er kaum aus Liebe zum jüdischen Volk. Vielmehr dürften seine Abneigung gegen Muslime und seine Angst vor Überfremdung eine........

© Juedische Allgemeine