USA warnen vor iranischen Schläferzellen im Ausland
10. März 2026 – 21. Adar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
USA warnen vor iranischen Schläferzellen im Ausland
Verschlüsselte Funksignale, die abgefangen wurden, könnten zur Aktivierung sogenannter Schläferzellen außerhalb des Landes dienen
10.03.2026 10:13 Uhr
US-Sicherheitsbehörden untersuchen abgefangene verschlüsselte Funksignale, die möglicherweise aus dem Iran stammen und als Aktivierungscode für sogenannte Schläferzellen außerhalb des Landes gedacht sein könnten. Dies geht aus einer Warnmeldung der US-Regierung an Strafverfolgungsbehörden hervor. ABC News berichtete.
Dem Bericht zufolge wurde die Übertragung von amerikanischen Stellen abgefangen und anschließend analysiert. Die Nachricht sei kurz nach dem Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei gesendet worden, der am 28. Februar bei einem gemeinsamen Angriff der USA und Israels getötet wurde.
In der internen Mitteilung heißt es, erste Auswertungen deuteten darauf hin, dass das Signal vermutlich iranischen Ursprungs sei und über mehrere Länder weitergeleitet wurde. Die Botschaft sei verschlüsselt gewesen und offenbar für Empfänger bestimmt, die über den passenden Schlüssel verfügen.
Israel warnt vor iranischen Anschlagsplänen gegen Israelis im Ausland
»Ein Israeli muss derzeit überall besonders vorsichtig sein«, sagt eine Sicherheitsbeamter
Israel verschärft Schutz für Botschaften im Ausland
Ein vereitelter Anschlag auf die israelische Botschaft in Aserbaidschan und eine Synagoge in Baku zeigen, warum die Maßnahmen als notwendig angesehen werden
Israel sieht erhöhte Anschlagsgefahr für seine Bürger im Ausland
Tausende Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet. In den vergangenen Tagen sollen bereits Anschläge auf israelische Staatsbürger verhindert worden sein. Das Land spricht deshalb nun Warnungen aus
Nach Einschätzung der Behörden könnte es sich um eine Methode handeln, um Anweisungen an verdeckt operierende Agenten zu übermitteln, ohne auf Internet oder Mobilfunknetze zurückzugreifen. In der Warnung wird darauf hingewiesen, die Übertragung könne »dazu gedacht sein, bereits im Ausland positionierte Schläferzellen zu aktivieren oder ihnen Anweisungen zu übermitteln«.
Die Ermittler betonen zugleich, dass sich der genaue Inhalt der Nachricht bislang nicht entschlüsseln lasse. »Auch wenn der genaue Inhalt dieser Übertragungen derzeit nicht bestimmt werden kann, rechtfertigt das plötzliche Auftauchen eines neuen Senders mit internationaler Weiterverbreitung erhöhte Wachsamkeit«, heißt es in der Mitteilung.
Konkrete Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Operation oder einen bestimmten Ort gebe es derzeit nicht. Dennoch wurden Polizei- und Sicherheitsbehörden angewiesen, verstärkt nach ungewöhnlichen Funksignalen oder verdächtigen Aktivitäten im Radiofrequenzbereich zu suchen. im
1900 getötete Soldaten und Kommandeure im Iran: Israel setzt Angriffe gegen das Mullah-Regime fort
Die Lage im Überblick
Iran und Ukraine: So verlief das Gespräch zwischen Trump und Putin
Trump: Iran-Krieg »so gut wie beendet«
Seit gut einer Woche dauert der Iran-Krieg nun an. US-Präsident Trump hatte zuletzt eine Dauer von vier bis fünf Wochen Dauer in Aussicht gestellt. Die Offensive könnte wohl auch deutlich kürzer ausfallen
Trump fordert von Australien Asyl für iranische Fußballerinnen
Die Spielerinnen hatten sich vor dem Anstoß im Robina Stadium geweigert, die iranische Nationalhymne zu singen
Zahlreiche Rechtsrock-Konzerte im thüringischen Brattendorf
Ein Gasthaus im südthüringischen Brattendorf ist zu einem Treffpunkt der Neonazi-Szene geworden
Putin sichert Mojtaba Chamenei Russlands Unterstützung zu
Russland sieht sich traditionell als enger Partner des Iran. Der Kremlchef wünscht dem neuen Obersten Führer Mut, Gesundheit und Kraft
Israel setzt Angriffe im Libanon fort
Immer wieder erschüttern Explosionen die Vororte der libanesischen Hauptstadt. Ein Ende der durch neue Angriffe der Hisbollah verursachten Eskalation ist nicht in Sicht
Türkei: NATO fängt Geschoss im türkischen Luftraum ab
Trümmer des Geschosses fallen auf türkischen Boden. Es ist nicht das erste Mal
Zweifel an Angriff auf Neuköllner Schulleiter – Ermittlungen richten sich nun gegen ihn selbst
Ein Überwachungsvideo vom U-Bahnhof Rathaus Neukölln wirft Fragen auf. Angaben von Hudhaifa Al-Mashhadani hatte angegeben, angegriffen worden zu sein
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
