Rückschlag für Dobrindt: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden
20. August 2026 – 7. Elul 5786
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Rückschlag für Dobrindt: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden
Der Innenminister muss einen Nachfolger für Felix Klein finden, der Ende August aus dem Amt scheidet
20.08.2026 10:10 Uhr
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) steht bei der Suche nach einem neuen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung vor einem Rückschlag. Nach Informationen des »Kölner Stadt-Anzeigers« hat der bisher favorisierte Kandidat Andreas Franck kurzfristig abgesagt. Franck ist derzeit Antisemitismusbeauftragter der bayerischen Justiz.
Damit bleibt die Nachfolge von Felix Klein vorerst ungeklärt. Klein gibt sein Amt Ende August nach acht Jahren auf. Anschließend übernimmt er den Posten des deutschen Botschafters bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.
Klein war 2018 zum ersten Beauftragten einer Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und die Bekämpfung des Antisemitismus ernannt worden. Seitdem ist die Position zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Politik, jüdischen Gemeinden und staatlichen Stellen im Kampf gegen Antisemitismus geworden.
Dobrindt kündigt baldige........
