Peseschkian vor der UNO: Iran will »Widerstand« fortsetzen
24. September 2026 – 13. Tischri 5787
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Peseschkian vor der UNO: Iran will »Widerstand« fortsetzen
Der Präsident des Terror-Regimes in Teheran beklagt »Aggression und Ungerechtigkeit«. US-Außenminister Rubio kontert ihm
24.09.2026 10:59 Uhr
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York kämpferisch gezeigt. Teheran werde sich durch den Druck der USA nicht zu Zugeständnissen zwingen lassen, sagte er am Mittwoch vor der UN-Vollversammlung. Zugleich erklärte er laut israelischen und amerikanischen Medien, Iran sei grundsätzlich zu Gesprächen und Verhandlungen bereit.
»Wir sind bereit für Dialog, Diplomatie und Verhandlungen, ohne die Sprache der Gewalt zu akzeptieren«, sagte der iranische Präsident mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Gleichzeitig werde der Widerstand der iranischen Bevölkerung angesichts von Sanktionen und Drohungen weiter zunehmen.
Die Rede war der erste Auftritt Peseschkians vor der UN-Vollversammlung seit Beginn des aktuellen Krieges zwischen Iran und den USA. Während seiner Ansprache verließ der einzige US-Diplomat im Saal den Raum.
Ein weiterer Schwerpunkt von Peseschkians Rede war die Straße von Hormus. Iran hat ihre Nutzung im Verlauf des Konflikts erheblich erschwert. Die USA reagierten darauf mit einer Blockade iranischer Häfen.
»Wir können nicht zulassen, dass einige freien Zugang haben und ihre Interessen über die Wasserstraße verfolgen, während sie gleichzeitig diese Wasserstraße nutzen, um ihre Aggression gegen uns auszuüben«, sagte Peseschkian. Iran müsse seinerseits Zugang zu seinen eigenen Seewegen haben.
Nach Angaben iranischer Quellen hatte Teheran den USA über Vermittler Bedingungen für eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs über die Straße von Hormus übermittelt. Irans Außenministerium erklärte zudem, Washington müsse die Blockade iranischer Häfen und die Sanktionen beenden. Eingefrorene iranische Vermögenswerte sollten ebenfalls freigegeben werden.
Unnachgiebig bei Atomprogramm
Auch eine von Iran kontrollierte beziehungsweise mit Oman abgestimmte Regelung für eine sichere Schifffahrtsroute gehört nach Angaben des Außenministeriums zu den Forderungen Teherans. Gleichzeitig gibt es diplomatische Kontakte zwischen beiden Seiten.
Besonders unnachgiebig zeigte sich Peseschkian........
