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Netanjahus UN-Besuch: Proteste von Regierungskritikern und Israelfeinden erwartet

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23. September 2026 – 12. Tischri 5787

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Netanjahus UN-Besuch: Proteste von Regierungskritikern und Israelfeinden erwartet

Mehrere Gruppen wollen auf die Straße gehen, wenn der israelische Ministerpräsident am Donnerstag in New York eintrifft

 23.09.2026 12:51 Uhr

Der bevorstehende Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in New York sorgt für eine Reihe angekündigter Demonstrationen. Während seines Aufenthalts bei der UN-Generalversammlung wollen laut einem Bericht der »Times of Israel« unterschiedliche jüdische Organisationen, israelische Regierungskritiker sowie israelfeindliche Gruppen auf die Straße gehen.

Dabei stehen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt. Einige Veranstalter wollen auf den zunehmenden Antisemitismus in den USA aufmerksam machen, andere wenden sich gegen die israelische Regierung und fordern ein Ende ihres Vorgehens gegen den palästinensischen Terror im Gazastreifen und im Westjordanland. Die geplanten Aktionen spiegeln damit auch die unterschiedlichen politischen Positionen innerhalb der jüdischen und israelischen Gemeinschaft in New York wider.

Den Auftakt macht schon heute eine Kundgebung großer jüdischer Organisationen. Um 17 Uhr Ortszeit soll auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz gegenüber dem UN-Gelände gegen Antisemitismus demonstriert werden. Die Organisatoren wollen nach eigenen Angaben von den Staats- und Regierungschefs fordern, entschieden gegen die zunehmende Judenfeindlichkeit vorzugehen.

»Keine Ausreden mehr«

Zu den beteiligten Organisationen gehören unter anderem die UJA-Federation of New York, der Jewish Community Relations Council of New York, die Anti-Defamation League, das American Jewish Committee, die Conference of Presidents, die Union for Reform Judaism und die United Synagogue of Conservative Judaism. Auch die Yeshiva University, der Israeli American Council und StandWithUs unterstützen die Veranstaltung. »Sagen Sie den Staats- und Regierungschefs der Welt: Keine Ausreden mehr«, erklärten die Organisatoren.

Am Donnerstag, dem Tag von Netanjahus Rede vor der UN-Generalversammlung, sind mehrere weitere........

© Juedische Allgemeine