Lauder-Stiftung lässt Förderung jüdischer Schulen in sieben europäischen Städten auslaufen
21. August 2026 – 8. Elul 5786
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Lauder-Stiftung lässt Förderung jüdischer Schulen in sieben europäischen Städten auslaufen
Zum Abschluss der jahrzehntelangen Förderung stellt die Ronald S. Lauder Foundation noch einmal 75 Millionen Dollar bereit. Die Strategie: Hilfe zur Selbsthilfe
21.08.2026 12:41 Uhr
Die Ronald S. Lauder Foundation will ihre langjährige finanzielle Unterstützung für jüdische Schulen in sieben Städten ab 2027 schrittweise auslaufen lassen. Zum Abschluss der jahrzehntelangen Förderung stellt die Stiftung noch einmal 75 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) bereit. Laut einem Bericht der Publikation »eJewish Philanthropy« ist es das Ziel, die Schulen und ihre Träger in eine eigenständige Zukunft zu führen.
Betroffen sind Bildungseinrichtungen in Athen, Berlin, Budapest, Prag, Rom, Sofia und Wien. Die Verantwortung für die Schulen soll künftig stärker bei den jeweiligen jüdischen Gemeinden liegen. Das Geld aus dem letzten Förderpaket soll den Übergang absichern: 40 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) sind für neue Schulgebäude und andere bauliche Projekte vorgesehen. Weitere Mittel sollen den laufenden Betrieb bis 2028 finanzieren und die Gemeinden auf die Übernahme vorbereiten.
Mit diesem Schritt setzt die Stiftung eine Entwicklung fort, die sich bereits seit Jahren abgezeichnet hat. Ronald Lauder, der die nach ihm benannte Stiftung 1987 gründete, hatte wiederholt andere jüdische Philanthropen dazu aufgerufen, stärker Verantwortung für die von ihm aufgebauten Schulnetzwerke zu übernehmen. Seine Vorstellung war, dass die Gemeinden langfristig selbst für ihre Einrichtungen aufkommen können.
Stärken und befähigen
»Der Übergang soll es den Schulen ermöglichen, vollständig darauf vorbereitet zu sein, sich über Generationen hinweg selbst zu tragen, und entspricht der langjährigen Überzeugung von Herrn Lauder, dass........
