Irans neuer Oberster Führer fordert Rache für Kriegsopfer
12. März 2026 – 23. Adar 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
EILMELDUNG! Irans neuer Oberster Führer fordert Rache für Kriegsopfer
Irans neuer Oberster Führer fordert Rache für Kriegsopfer
Der neue Regime-Chef will Rache an Israel und formuliert weitere Forderungen
12.03.2026 14:52 Uhr
Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
Auch fordert er die Schließung der Straße von Hormus als Druckmittel, wie britische Medien berichten. Von den vom Iran angegriffenen Nachbarländern in der Region verlangt Chamenei, sie müssten ihre amerikanischen Militärbasen schließen.
Chamenei und die VIP-Lounge im Paradies
»VIP?«, fragt ein Engel durch den Türspalt. »Gewiss. Ich bin der Erhabene Führer«, sagt er ungeduldig
Irans Expertenrat bestimmt Mojtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer
Das Gremium rief die Bevölkerung zugleich dazu auf, dem Regime Loyalität zu zeigen
Irans Polizeichef: Betrachten Demonstranten als Feinde
Die israelische Regierung hofft auf einen Sturz der iranischen Regierung durch das eigene Volk. Doch der oberste Polizist des Landes warnt potenzielle Demonstranten: »Haben den Finger am Abzug.«
Darüber hinaus verlangte der neue Oberste Führer Demonstrationen gegen Israel am Al-Quds-Tag.
Bisher war Modschtaba Chamenei seit seiner Ernennung nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Berichten zufolge wurde er am ersten Kriegstag bei einem Luftangriff an den Beinen verletzt. ja
Viele Bewohner Teherans harren in ihren Wohnungen aus
Seit Ende Februar führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran. Die Lage in der Hauptstadt fühlt sich für viele Bewohner zunehmend unsicher an
Ist Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad doch noch am Leben?
Zahlreiche Medien meldeten den Tod des Ex-Präsidenten. Doch »The Atlantic« zufolge, soll Ahmadinedschad untergetaucht sein
Israels Armee meldet Angriff auf iranische Nuklearanlage bei Teheran
An der Atomanlage Taleghan entstanden bei den Luftangriffen erhebliche Schäden
Schweiz schließt Botschaft im Iran, die auch US-Interessen vertritt
Die Eidgenossenschaft vertritt als Schutzmacht der Vereinigten Staaten auch deren Interessen im Iran. Wegen anhaltender Angriffe bringt die Regierung in Bern ihre Mitarbeiter vorübergehend außer Landes
Zahl verletzter US-Soldaten nach Drohnenangriff in Kuwait steigt
Nach dem Vorfall war von sechs getöteten amerikanischen Soldaten und fünf Verletzten die Rede gewesen. Nun stellt sich heraus: Es waren weitaus mehr
Libanon - Wie viele Kriege kann ein Land ertragen?
Der Iran-Krieg hat auch den Libanon mit voller Wucht erfasst. Hunderte Tote, Hunderttausende Vertriebene nach nur einer Woche. Wie halten die Menschen einen nie enden wollenden Kriegszustand aus?
von Amira Rajab 12.03.2026
Irans Polizeichef: Betrachten Demonstranten als Feinde
Die israelische Regierung hofft auf einen Sturz der iranischen Regierung durch das eigene Volk. Doch der oberste Polizist des Landes warnt potenzielle Demonstranten: »Haben den Finger am Abzug.«
Washington D.C./Tel Aviv
Netanjahu-Begnadigung: Trump greift Herzog erneut scharf an
In einem Interview benutzt der Präsident in Zusammenhang mit dem israelischen Staatsoberhaupt auch vulgäres Vokabular
Sacramento/Washington D.C.
FBI warnt vor möglichem iranischem Drohnenangriff auf Kalifornien
Die US-Bundespolizei sagt, unbemannte Fluggeräte könnten von einem unbekannten Schiff vor der Küste gestartet werden
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
