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Familie orthodoxer Jugendlicher verklagt Uber nach mutmaßlicher Vergewaltigung

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11. Mai 2026 – 24. Ijar 5786

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Familie orthodoxer Jugendlicher verklagt Uber nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Ein Uber-Taxichauffeur soll das minderjährige Opfer transportiert und damit gegen Regeln verstoßen haben, bevor es zu dem Sexualverbrechen kam

 11.05.2026 09:33 Uhr

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16 Jahre alten orthodoxen Jüdin in New York geht ihre Familie juristisch gegen den Fahrdienst Uber vor. In der Klage wird dem Unternehmen vorgeworfen, Sicherheitsregeln missachtet zu haben, indem ein Fahrer die Minderjährige zu einem Treffen nach Brooklyn brachte. Dort soll es dann zu dem Sexualverbrechen gekommen sein. Amerikanische Medien berichteten.

Der Vorfall ereignete sich laut Gerichtsunterlagen im März im Stadtteil Bushwick. Die Jugendliche aus Nassau County auf Long Island soll über Snapchat Kontakt zu dem 26-jährigen Ralfy Figueroa gehabt haben. Nach Angaben der Ermittler bestellte dieser ein Uber zu ihrer Wohnadresse und setzte sie zuvor unter Druck.

In den Unterlagen der Staatsanwaltschaft wird ihm folgende Drohung zugeschrieben: »Du musst kommen. Ich kenne deine Adresse. Bestätige deine Adresse. Wenn du das nicht tust, werde ich dir und deiner Familie wehtun.«

Unbegleitete Minderjährige

Die Familie argumentiert in der Klage, dass der Fahrer die Minderjährige trotz klarer Vorgaben des Unternehmens transportierte. Uber erlaubt Alleinfahrten für Jugendliche unter 18 Jahren nur mit speziellen Jugendkonten. Fahrer sollen bei Zweifeln das Alter überprüfen und Fahrten mit........

© Juedische Allgemeine