Ein Clan-Chef als Antisemitismusbeauftragter!
22. September 2026 – 11. Tischri 5787
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Ein Clan-Chef als Antisemitismusbeauftragter!
Warum Issa Remmo der »Linken« offiziell Persilscheine ausstellen und Arafat Abu-Chaker neuer Polizeipräsident in Berlin werden sollte
Warum nur regen sich alle über den Besuch von Issa Remmo am Sonntagabend bei zwei Wahlpartys der »Linken« in Berlin auf? Den Clan-Chef kennt in der Partei doch niemand persönlich gut – auch wenn sein Sohn Firas Remmo am Montag einen Screenshot eines Instagram-Chats veröffentlicht hat, in dem der Remmo-Spross den Linken-Bundestagsabgeordneten für Berlin-Neukölln, Ferat Koçak, »Bruder« nennt und dafür von dem Parlamentarier ein Herz-Emoji erntet.
(Koçak hat sich mittlerweile in einem Statement gegenüber der »taz« für den Chat entschuldigt: Kontakte von Mandatsträgern zu Personen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden, seien »durch nichts zu rechtfertigen«.)
Leider keine Beamtenlaufbahn
Aber Issa Remmo könnte ein drängendes Personalproblem in Berlin lösen. Zum Beispiel ist die Stelle eines Antisemitismusbeauftragten für die Hochschulen der Hauptstadt schon fast zwei Jahre nicht besetzt worden. Doch hat das Oberhaupt einer berüchtigten deutsch-arabischen Großfamilie leider keine Beamtenlaufbahn vorzuweisen, weswegen er als Kandidat für einen universitären Bereich wohl ausfallen muss.
Egal, Remmo sollte ohnehin lieber Antisemitismusbeauftragter der Berliner Linken werden. Für irgendeinen Job scheint sich das Oberhaupt einer berüchtigten deutsch-arabischen Großfamilie jedenfalls schon warmzulaufen: »Die Berliner Linke ist Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt«, sagte er am Sonntagabend in einem Interview mit der Berliner Morgenpost.
Ein Persilschein erster Güte! Das dürfte die Herzen derjenigen Grünen und Sozialdemokraten höherschlagen lassen, die nur zu gerne eine »progressive« Regierung bilden wollen und sich jetzt mit lästigen Antisemitismusdebatten herumschlagen müssen. So forderte Grünen-Landesvorsitzende Nina Stahr von der Linken eine eindeutige Distanzierung von Judenhass, bevor letztere als Koalitionspartner infrage komme. Die Linken-Frontfrau Elif Eralp distanziert sich zwar im Stundentakt von Antisemitismus und gibt »Schutzversprechen« für Minderheiten ab, scheint aber........
