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Trump als Cowboy: Für Venezuela fehlt ihm ein Plan – das kann sich rächen

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05.01.2026

Eigentlich stand hier schon ein Text, der an den am Dienstag fünf Jahre zurückliegenden „Tag der Schande” Amerikas erinnern wollte. Daran, dass Donald Trump mit dem von ihm inspirierten und historisch beispiellosen „Sturm aufs Kapitol” in Washington am 6. Januar 2021 die Flaggschiff-Demokratie des Westens beinahe in den Abgrund gerissen hätte. 

Muss verschoben werden. Der zynische Großmeister im Dirigieren der Medienscheinwerfer hat neue Schlagzeilen erzeugt. Sie sind folgenschwerer als die Ermordung von Qassem Soleimani, Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde, 2020. Auch der Angriff auf iranische Nuklear-Bunker im vergangenen Jahr kommt da nicht mit.

Venezuela wird nach der politischen Enthauptung von Präsident Nicolas Maduro, den US-Spezialkräfte nachts gemeinsam mit seiner Gattin in Caracas aus dem Bett zerrten, auf unbestimmte Zeit von Washington regiert und damit zum Protektorat. Sagt Trump. 

Von wem genau, wie und wie lange – niemand weiß es. So sieht,

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