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FR-üh dran: Happy Birthday, Papiertiger! Wie Trump die NATO in Atem hält

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04.04.2026

FR-üh dran: Happy Birthday, Papiertiger! Wie Trump die NATO in Atem hält

Stand: 04.04.2026, 06:58 Uhr

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Die NATO feiert Geburtstag – doch statt Glückwünschen gibt es Austrittsdrohungen. Was Trumps Wut bedeutet und was auf dem Spiel steht. Unsere „FR-üh dran“-Kolumne.

FRüh Radar – das steht heute an: Am 4. April 1949 wurde in Washington der Nordatlantikvertrag unterzeichnet. Heute, 77 Jahre später, begeht die NATO ihren Jahrestag – und das unter denkbar schlechten Vorzeichen. Denn der mächtigste Mann im mächtigsten Mitgliedsland, US-Präsident Donald Trump, hat in dieser Woche unmissverständlich klargemacht, dass er das Bündnis für einen „Papiertiger“ hält – und einen Austritt der USA nicht mehr ausschließt.

Was dieser Jahrestag bedeutet, inwieweit Trumps Drohungen dieses Mal ernster zu nehmen sind als zuvor, und was Europa ohne den amerikanischen Schutzschirm wäre – das lesen Sie hier.

Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Die NATO wurde am 4. April 1949 gegründet – als Antwort auf eine Welt, die gerade aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs kroch und bereits wieder zitterte. Die Sowjetunion expandierte, und die westeuropäischen Staaten erkannten: Allein waren sie dieser Bedrohung nicht gewachsen. Zwölf Gründungsmitglieder unterzeichneten den Nordatlantikvertrag, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und Kanada. Wie die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt, war die NATO von Anfang an mehr als ein Militärbündnis – sie verstand sich als Wertegemeinschaft, die westliche Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit schützen sollte.

Ein bekanntes Zitat aus der Gründungszeit beschreibt die drei Ziele des Bündnisses: die Sowjets abzuschrecken, die USA als militärischen Partner in Europa zu halten – und erneute Aggression aus........

© Frankfurter Rundschau