FR-üh dran: Merz am Scharmützelsee – im Osten glaubt dem Kanzler kaum noch jemand
FR-üh dran: Merz am Scharmützelsee – im Osten glaubt dem Kanzler kaum noch jemand
Stand: 02.06.2026, 06:00 Uhr
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Der CDU-Chef reist nach Bad Saarow zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum. Im Gepäck hat Merz gleich zwei große Probleme. Die Lage am Morgen in „FR-üh dran“.
Bad Saarow – FRüh Radar – das steht heute an: Bundeskanzler Friedrich Merz wird heute in Bad Saarow in Brandenburg erwartet. Dort hält er beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) am Scharmützelsee eine Rede mit anschließender Diskussionsrunde. Das Motto des Forums lautet dieses Jahr: „Eine neue (Un)Ordnung“. Wie treffsicher der Titel ist, beweisen die aus den Fugen geratene Weltpolitik, die strauchelnde deutsche Wirtschaft und der Aufholprozess des Ostens, der nach mühsam erarbeiteten Erfolgen ins Stocken gerät. „FR-üh dran – die Lage am Morgen“ beschäftigt sich heute mit dem Kanzlerauftritt in Brandenburg und verrät, wer sonst noch in Bad Saarow aufschlägt, welche Themen behandelt werden und warum Merz keinen Applaus erwarten sollte.
Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Das OWF existiert seit zehn Jahren. Im Lauf der Zeit entwickelte es sich vom regionalen „Davos des Ostens“ zu einem Pflichttermin für die politische und wirtschaftliche Elite des Landes. Die Initiative „Land der Ideen“, getragen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), lädt jedes Jahr in das Vier-Sterne-Hotel Esplanade am Scharmützelsee – dem sogenannten „Märkischen Meer“ – ein, um über den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland zu debattieren.
Dieses Jahr strotzt die Gästeliste vor politischer Prominenz. Digitalminister Karsten........
