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FR-üh dran: Cannabis-Werbung vor Gericht – doch von Söder hört man nichts

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13.02.2026

Stand: 12.02.2026, 06:00 Uhr

Von: Daniel Dillmann

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Während der Bundesgerichtshof über Cannabis-Werbung verhandelt, ist es merkwürdig still geworden um Markus Söders Anti-Cannabis-Kampagne.

Frankfurt am Main – FR-üh Radar - das steht heute an: Heute ab 10:00 Uhr verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe über eine zentrale Frage in der Cannabis-Debatte: Darf ein Internetportal für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis werben oder verstößt das gegen das Heilmittelwerbegesetz für ärztliche Behandlungen? Geklagt hatte der Wirtschaftsverband „Wettbewerbszentrale“. In „FR-üh dran“ fassen wir zusammen, um was es beim Cannabis-Prozess geht und warum Markus Söder seinen Kampf gegen das Kiffen aufgegeben hat.

Wir erklären Ihnen, wie es dazu kam: Kaum hatte 2024 die Ampel-Koalition in Berlin die Cannabis-Teillegalisierung durchgesetzt, da wurden in Bayern schon die Barrikaden errichtet. Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem „dämlichen“ Gesetz und kündigte Widerstand an. „Wir werden uns an allem beteiligen, was dieses Gesetz außer Kraft oder verzögert setzt“, so der CSU-Chef laut der Zeit. Es folgte das bayerische „Cannabisfolgenbegrenzungsgesetz“, das........

© Frankfurter Rundschau