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Zuversicht hilft, reicht aber nicht

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08.02.2026

In der anhaltenden Krise der SPD setzt die Parteispitze auf Optimismus und auf die Warnung vor Demokratiefeinden. Das kann motivieren. Aber es bleiben Unklarheiten.

Berlin. Ziemlich viele Zs hat die SPD-Spitze versammelt: Zusammen, Zuversicht und Zukunft – dieser Dreiklang soll den Sozialdemokraten Mut machen im Dauertief ihrer Partei. Sie können es brauchen. Wenn der Trend der vergangenen Jahre sich in ähnlicher Weise fortsetzt, wird es nicht mehr lange dauern, bis die älteste Partei Deutschlands, die vier Bundeskanzler gestellt hat, zur Unbedeutsamkeit zerkrümelt. Nach rund 160 Jahren wäre das eine eigene Art der Zeitenwende.

Ratlosigkeit und Frust sind da in der Partei wahrzunehmen, aber, da haben die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil schon recht: Damit kommt man auch nicht weiter, es löst sich so weder Partei- noch Wirtschaftskrise.

In ihren Grundsatzreden auf der Klausurtagung haben die Parteichefs nun erkennen lassen, welche Schwerpunkte sie ihrer Partei empfehlen.

Der........

© Dresdner Neueste Nachrichten