Gegen Putins Schattenkrieg zählen Spione mehr als Panzer
Der Skandal ist Stoff für eine Netflix-Serie. Und eine Staffel wird nicht ausreichen, um ihn auszuerzählen. Falls Sie erst jetzt zuschalten: Deutschlands ehemals oberster Auslandsspion, August Hanning, steht unter dem Verdacht des versuchten Landesverrats. Mehr als zehn Jahre lang soll er sich geheime BND-Informationen beschafft haben, um sie als Berater „gewinnbringend“ zu verwerten oder in eine Analyse für einen fremden Nachrichtendienst einfließen zu lassen. Eine Spur führt laut „Spiegel“ nach Aserbaidschan, eine andere nach China.
Im Zentrum der Berichte steht oft Hanning selbst, seine Kontakte in Autokratien, seine angeblichen Geldsorgen wegen einer „gepfändeten“ Pension. Partnerdienste dürfte aber die Festnahme von Manfred D. noch mehr irritieren. Der Büroleiter mehrerer BND-Chefs war mutmaßlich das Leck, aus dem Informationen an Hanning abgeflossen sein sollen. Und zwar mehr als zehn Jahre lang. Ohne dass es auffiel. Kein Ruhmesblatt.
Auf Hannings Spur kam man wohl durch einen Zufallsfund im Fall um die Steakhouse-Erbin Block, die die Entführung ihrer Kinder in Auftrag gegeben haben soll. Auch gegen Hanning wird in dem Komplex ermittelt. Manche Details sind skurril: So soll sich........
